
Der Ausfall der Kopfhaare (Alopezie) wurde vom Menschen stets als Verlust eines kosmetischen Attributes empfunden. Die Kahlheit beginnt üblicherweise am Haaransatz im Bereiche der Stirne. Nicht selten kommt es danach zur Ausbildung sogenannter Ratsherrenecken im seitlichen Stirnbereich. Mit zunehmendem Alter kann sich dann die haarlose Fläche weiter zum Hinterkopf ausdehnen. Der Haarausfall kann aber auch isoliert am Hinterkopf beginnen.
Die Ursache des vorzeitigen Haarverlustes sind sowohl hormonell als auch genetisch bedingt. Man kennt heute neben der medikamentösen Therapien auch die chirurgische Massnahme, um dem Problem der fortschreitenden Glatzenbildung zu begegnen. Die dauerhafteste und kosmetisch überzeugendste Therapie bei Haarausfall ist ohne Zweifel die Transplantation eigener Haare. Dabei werden vom Haarkranz kleine Hautinseln mit Haarwurzeln entnommen und diese werden im Bereich der Glatze wieder eingesetzt. Diese Methode wird weltweit erfolgreich angewendet, da sie sicher und kosmetisch die überzeugendsten Resultate garantiert.
Der Eingriff
Der Eingriff wird ambulant in Lokalanästhesie durchgeführt. Vom Haarkranz wird eine streifenförmige Haarinsel von ca. 5 Millimeter breite entnommen. Der Streifen wird in kleinere Feintransplantate geteilt. Es entstehen Mini-Grafts mit 2 bis 3 Haaren und Micro-Grafts mit 1 oder 2 Haaren. Nun werden im Bereich der Glatze kleine Hautinseln entnommen. In die so entstandenen Lücken werden nun bis zu 1000 Feintransplantate eingesetzt. Dank der ausgezeichneten Durchblutung der Kopfhaut heilen die transplantierten Haare komplikationslos in die Kopfhaut ein und sind bereits nach wenigen Tagen fest verankert. Nach drei Monaten sehen Sie bereits das Ergebnis. Dieser Eingriff wird von einem Facharzt der Chirurgie FMH durchgeführt.
Vereinbaren Sie einen Beratungstermin
In einem individuellen Gespräch gehen wir auf Ihre spezielle Situation ein. Das Gespräch ist kostenlos und selbstverständlich vertraulich. Klicken Sie einfach hier